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Aldo Gugolz

Aldo Gugol wurde 1963 in Luzern geboren, arbeitete zunächst als Fotoreporter für Tageszeitungen in der Schweiz, studierte dann von 1984 bis 1995 Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er arbeitet freiberuflich als Regisseur, Autor und Kameramann für Film und Fernsehen, lebt und arbeitet in Berlin und hat zwei Kinder.
Von 2004 bis 2014 war er freier Dozent für Dokumentarfilmpraxis an der Berufsschule Winterthur, von 2012 bis 2014 leitete er Filmseminare mit Lernenden der Bundesbetriebe in Bern.

Aldo Gugol ist an einem Filmgespräch nach seinem Film «Rue de blamage» (Fr 3.11. 09.00) zu sehen und zu hören, Moderation: Flurina Badel.

Fernando Pérez

Vom Kubaner Fernando Pérez (1944) haben die Weltfilmtage Thusis schon mehrere Filme gezeigt. Wir freuen uns ausserordentlich, Fernando Pérez dieses Jahr als Gast begrüssen zu dürfen und feiern das mit dreien seiner Filme, so auch seinem neuesten Werk «Últimos días en La Habana» (Sa 4.11. 14.50). Ausserdem zeigen wir noch «Hello Hemingway» und «Suite Habana». Er wurde Professor für Filmgeschichte an der Universität von Havanna und an der Internationalen Filmschule von San Antonio de Los Baños.
Während seines Handels- und Russischstudiums begann er 1962 als Produktionsassistent und Übersetzer im kubanischen Filminstitut ICAIC zu arbeiten. Von 1971 bis 1974 arbeitete Pérez als Regieassistent und drehte danach zahlreiche Dokumentarfilme, 1987 seinen ersten Spielfilm «Clandestinos».

Im Anschluss an diesen Film gibt es ein Filmgespräch mit Fernando Pérez, Moderation Niels Walter.

Olivier Zobrist

Olivier Zobrist (1973) lebt heute im Kanton St. Gallen. Seine Studien umfassten Romanistik, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Zürich und Genf. Seit 2002 ist er in der Filmproduktion tätig, seit 2010 betätigt er sich als Produzent. Er ist Mitinhaber und Co-Geschäftsführer der Langfilm / Bernard Lang AG und seit 2014 Gründungsmitglied und Co-Geschäftsführer des Filmverleihs Vinca Film, welcher «Das Kongo Tribunal»
(So 5.11. 16.00) produziert hat.

Das Filmgespräch mit Olivier Zobrist moderiert Ruedi Küng.

Irene Loebell

Irene Loebell (1954) besuchte die Schulen in Zürich. Nach der Matura arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Schweizer Zeitungen. Ab 1979 begann Irene Loebell, Magazinbeiträgen und Dokumentationen für das Schweizer Fernsehen zu realisieren. Seit 1997 arbeitet die sie als freischaffende Dokumentarfilmerin.

Nach der Aufführung ihres Films «Life in Progress» gibt es ein Filmgespräcjh mit Irene Loebell, Moderation Ruedi Küng

Beat Stauffer

Beat Stauffer (1953) studierte in Zürich u.a. Medizin, Germanistik, Neuere Geschichte und Ethnologie und schloss als Fachlehrer der Sekundarstufe 1 ab. Er arbeitete u.a. als Reiseleiter und im Journalismus, so auch als Redaktor beim Schweizerischen Bund für Naturschutz. Ab 1988 arbeitete als freischaffender Journalist für verschiedene Medien und als Buchautor. Es folgte ein Studienaufenthalt und Reportagetätigkeit in Marokko, Öffentlichkeitsarbeit für Nichtregierungsorganisationen, Unterrichtstätigkeit an einer Berufsmaturitätsschule sowie an Tourismusfachschulen und Leitung von Studienreisen und Kursen.

Beat Stauffer spricht nach der Vorführung von «Le ciel attendra» und geht auf Zuschauerfragen ein.

Peter Niggli

Peter Niggli (1950) ist Autor und Entwicklungsexperte, Mitglied des Zentralvorstands Helvetas Swiss Intercooperation, weiter im Stiftungsrat Fastenopfer und im Stiftungsratsausschuss Zewo. Er war bis 2015 Geschäftsleiter von Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft von Swissaid, Fastenopfer, Brot für alle, Helvetas, Caritas und Heks). Er hat mehrere Bücher zu entwicklungspolitischen Fragen verfasst und arbeitete als freier Journalist für diverse Medien mit Schwerpunkten Afrika, Wirtschaft und Politik Schweiz.

Peter Niggli ist dieses Jahr unser Fokus Gast und spricht am Freitag 3.11. um 18.45 zum Publikum.

Niels Walter

Niels Walter, 45, lebt und arbeitet als freiberuflicher Schreiber in Havanna/Kuba. Bis 2008 arbeitete er zehn Jahre als Redaktor und Reporter beim Zürcher «Tages-Anzeiger», seither ist er freischaffend. In den 90er-Jahre war er unter anderem mehrere Jahre in der Programmation und Koordination des Filmfoyers Winterthur tätig, 1997 gründete er die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur mit und war da bis 2005 in der Festivalleitung.

Niels Walter moderiert das Filmgespräch mit Fernando Pérez nach der Aufführung von «Últimos días en La Habana» (Sa 4.11. 14.50).

Ruedi Küng

Ruedi Küng beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Afrika und hat insgesamt elf Jahre in Uganda, Südafrika, Sudan und Kenia gelebt. Nach einem Philosophie- und Politikwissenschaftsstudium war er Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz IKRK.
Er arbeitet heute mit seiner Firma InfoAfrica.ch selbständig als Afrikaspezialist.
Ruedi Küng wird die Filmgespräche mit Irene Loebell («Life in Progress»,
So 5.11. 09.00) und Olivier Zobrist («Das Kongo Tribunal», So 5.11. 15.30) moderieren.

Flurina Badel und Daniel von Aarburg

braucht man dem Publikum kaum mehr vorzustellen. Seit Jahren fürhern sie in die Filme ein, beliefern die Presse mit Texten und moderieren Gespräche.
Flurina Badel wird dieses Jahr das Gespräch mit Aldo Gugolz zu «Rue de blamage» leiten. (Do 29.10. 17:30).